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14.10.2008 von mk.

Lange ist´s schon wieder her, dass ich die ersten Fort Knox Five Tracks das erste Mal gehört habe. Damals hat es mich geradewegs umgehauen. So frisch klang zu der Zeit wenig. Es folgten sehr erfolgreiche EPs, Remixe und die Label-Compilation „New Golden Standard“.
Nun folgt endlich das erste richtige Album mit 16 neuen Titeln. Entsprechend hoch sind die Erwartungen. Ernüchterung 1: es sind gar keine 16 Titel sondern nur 12, der Rest sind Radioansagen und Wetterberichte. Ernüchterung 2: die Hälfte der Tracks klingt soundmäßig wie vor 3-4 Jahren. Die Beats sind weiterhin fett., aber es fehlt oft das gewisse Etwas. In derselben Qualität schaffen das heute deutlich mehr.
Ist das Album daher insgesamt ein Flop? Für mich nicht. Das liegt vor allem an den 2 Reggae-Tracks und an „Papa was stoned“ - einer sehr gelungenen Hommage an Blaxploitation-Soundtracks. Die Erwartungen waren vielleicht einfach zu hoch. Dennoch solides und abwechslungsreiches NuFunk-Album.
(Quincy Jointz 4 von 5 Punkten)
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