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Inverse Cinematics - Passin’ Through

Der 22-jährige Danilo Plessow aus Stuttgart ist das Gesicht hinter Inverse Cinematics und aus der internationalen Clubmusik-Szene längst nicht mehr wegzudenken. Mit etwa 10 Jahren beginnt Danilo, mit elektronischer Musik zu experimentieren und beschliesst bald, sein Schlagzeug zu verkaufen, um sich Studioequipment zu beschaffen. Nach Kooperationen mit lokalen Hip Hop Acts entstehen 1997 die ersten vollständigen Tracks, zu diesem Zeitpunkt ist Danilo gerade 12 Jahre alt. Obwohl die anfänglichen Songideen noch sehr technoid klingen, schwingt schon in den frühen Arbeiten die schwarze Seele afroamerikanischer Musik mit, was Danilo sich bis heute beibehalten hat.
Durch einen Zufall werden Danilo und sein Partner Joachim Tobias aka Inverse Cinematics von Pulver Records entdeckt, und 2002 erscheint die “Slow Swing” EP, die als eine ihrer meist gesuchten Veröffentlichungen gilt. Nach der Release-Party im legendären Stuttgarter Club Le Fonque entdeckt Danilo den Sog und die Intensität der Clubkultur. Wo der Fokus seiner Arbeiten vorher noch auf dem Loungecharakter und der Konsumierbarkeit mit Kopfhörern lag, kommen jetzt treibende und hypnotische Elemente zu seinen Produktionen. Dem umtriebigen Danilo gelingt es kaum, die Begeisterung für schwarze Musik und ihre unterschiedlichen Stilrichtungen in ein einziges Projekt zu bannen. Neben diversen Remixaufträgen und Nebenprojekten produziert er auch als Motor City Drum Ensemble auf dem Label Four Roses Recordings. Nach zahlreichen Produktionen, unter anderem für das französische Label Faces, Remixes auf Ninja Tune, einer Veröffentlichung auf dem schwedischen Label Raw Fusion unter dem Pseudonym Aphro Pzyko, dem Release der Clubbombe “Detroit Jazzin” (eine der meist verkauften Platten auf Pulver Records) erscheint nun der langerwartete Longplayer “Passin’ Through” auf Pulver Records.
Auf die Frage nach seinen Lieblingstrack vom Album sagt Danilo: “Der einzige Track, der vom Album bereits veröffentlicht wurde (”Detroit Jazzin’”), ist immer noch einer meiner Favoriten im Club. Ich bekomme dazu auch heute noch ein sehr gutes Feedback. Mein ganzes Herzblut steckt allerdings in “Interplanetary Motivations”, weil ich mich am intensivsten mit diesem Track auseinander gesetzt habe. Er ist zeitlos und trägt sehr viele Stimmungen auf einmal in sich. Wenn “Passin’ Through” die Essenz meiner Arbeit ist, dann ist “Planetary Motivations” vielleicht die Essenz des Albums”.

www.myspace.com/inversecinematics

www.pulver-rec.com

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