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14.2.2007 von quincy jointz.
Bei österreichischer Musik denkt man immer an Wien und die gleichen Verdächtigen. Schade, denn aus Innsbruck stammen neben Schneebrettverrückten auch die Funky Producer Ed Royal und DJ Enne. Nach 8 erfolgreichen 12“ auf dem eigenen Label „Innvision Records“ und famosen Remixen u.a. für All Good Funk Alliance, Mawglee, K´Bonus, Soulphonic Soundsystem, Wolf Myer & Parov Stelar und anderen wagen sich die beiden nun an ihr Debutalbum. Da stellen sich natürlich gleich 2 Fragen: ist mehr drauf als nur die Aneinanderreihung der Hits? Und können sie auf die lange Strecke mit Abwechslung überzeugen? Beide Fragen lassen sich klar mit „Ja!“ beantworten. Obwohl es andere immer wieder vor machen, hat man nicht alle 12“ auf CD gepresst und fertig. Es sind außer den Tracks von der Album-Vorabsingle „It´s hip to be square“ nur „He´s a champ“, „Funky flute“ und „Vamos Irmanos“ genommen worden. Bleiben somit noch reichlich neue Tracks, die durch ihre verschiedenen Styles, Freshness und Funk bestechen. „Funky Kitchen“ ist ein Sommer-ich-brauch-ein-Cabrio-mit-fettem-Soundsystem-Boogaloo-Track. Mit „Sunset groove“ und „Use your brain“ setzt man eher auf fette Hip Hop-Beats und landet dabei gleich in meiner Plattenkiste. Dass Jazz und Funk eigentlich nur unterschiedliche Seiten des Schillings sind, zeigt vor allem „Groove Collage“. Aber auch vor geraden Beats hat man keine Angst („Vibes in space“).
Und somit ist insgesamt ein sehr gelungenes und empfehlenswertes Album entstanden. Mehr davon!
(5 von 5 Punkten)
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